Protektor

Ein Protektor innerhalb eines Wohnheims des Studierendenwerks Hamburg soll ein Bindeglied zwischen den Studierenden im Wohnheim und den Einrichtungen des Vermieters Studierendenwerk Hamburg sein. Er oder sie kann von den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern nicht nur bei Fragen und Problemen rund um das Wohnheim, sondern auch bei der Studienberatung und ggf. bei der Kontaktaufnahme zu den Einrichtungen der Hochschulen konsultiert werden. Der Protektor sollte das Gedächtnis der studentischen Selbstverwaltung sowie des Wohnheims selbst sein, denn die Hausverwaltung kann sich ändern und die Studenten müssen nach einigen Jahren ausziehen, aber der Protektor sollte über die Jahre derselbe bleiben, so dass wiederkehrende Probleme schnell und zum Nutzen aller Beteiligten gelöst werden sollten. Wenn es also nach Rücksprache mit der studentischen Selbstverwaltung offene Fragen der Bewohner gibt, kann der Protektor von jeder Seite, auch von der Hausverwaltung oder anderen Mitarbeitern des Gustav-Radbruch-Hauses, kontaktiert werden. 

Der Protektor Alexej Goldberg ist Rechtsanwalt und befasste sich insbesondere mit dem Jugendstrafrecht und dem Arbeitsrecht. Er war einige Jahre lang als Dozent an der juristischen Fakultät in Hamburg tätig und unterrichtete Strafrecht für Studierende im ersten und zweiten Semester. Alexej Goldberg ist nach wie vor Wirtschaftsprüferassistent auf einer Professur der Universität Hamburg. Während seines Studiums wohnte er rund fünf Jahre im Studierendenwerk Hamburg im Wohnheim "Lokstedt" und war zudem mehr als vier Jahre als Vorsitzender der studentischen Selbstverwaltung sowie als Welcome-Tutor für sein Wohnheim und das nahe gelegene Rudolf-Laun-Haus tätig. Nach seinem Universitätsabschluss wollte Alexej Goldberg seine Erfahrungen teilen, wissend, dass das Leben in einer Wohngemeinschaft in einem Studentenwohnheim manchmal stressig und streitbar sein kann. Er wollte auch sein Wissen über die Selbstverwaltung in einem Studentenwohnheim an die "nächste Generation" der Studierenden weitergeben. Deshalb bewarb er sich 2016 als Protektor und wurde zunächst von den Wohnheimen in Hamburg Allermöhe gewählt. Seit Juni 2018 war Alexej Goldberg auch Protektor für das Gustav-Radbruch-Haus geworden.

Das Gustav-Radbruch-Haus kann bis zu zwei Betreuerinnen und Betreuer gleichzeitig haben, die für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden.

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